
Ihr habt genau richtig geraten und Anke hat es so schön ausgedrückt: Habt Ihr Aloe Vera angebaut? Anbauen trifft es haargenau, allerdings eher unfreiwillig. Die Monster-Mutterpflanze auf dem oberen Bild war vor eineinhalb Jahren vielleicht halb so groß und hatte einige kleine Ableger, die wir umgepflanzt haben. Und die Vermehrung war nicht mehr zu stoppen... Inzwischen besitzen wir drei große Blumenkästen, randvoll mit großen Pflanzen und neuen Ablegern, verschiedene Blumenkübel und Blumentöpfe. Hier nur mal ein kleiner Ausschnitt.

Langsam ist uns diese parasitäre Vermehrung allerdings schon eher unheimlich;-) Wirklich schön finde ich sie auch nicht, jedenfalls nicht in der Menge. Aber da Aole Vera nicht nur sehr gesund im Verzehr ist, sondern auch heilende Wirkung bei Verbrennungen, Narben und trockener Haut hat, hab ich mich auf die Suche nach Rezepten gemacht, während mein Freund fleißig Aloe geschnibbelt hat.

Wenn man den Saft aus den Blättern drückt, ist er eher geleeartig, wenn man nur die Schale entfernt, bekommt man schöne gr0ße, recht feste Stücke, die sich gut weiterverarbeiten lassen.
Rezept für eine Gesichtsmaske Ein mittelgroßes Blatt Aloe Vera
1 TL Quark
1 TL Honig
Das weiße, gallertartige Innere von der Schale befreien (sehr wichtig auch beim Verzehr, da die Schale abführend wirkt) und durch ein Sieb drücken oder pürieren. Mit Quark und Honig vermischen, auf das gereinigte Gesicht auftragen und 10 Minuten einwirken lassen.
Klingt super, leider hatten wir keinen Quark, nur noch Joghurt. Ihr könnt es Euch bestimmt vorstellen, dass die Idee nicht so toll war, denn die Masse wurde viel zu flüssig zum Auftragen.
Also das Ganze im Wasserbad erhitzt und unter Rühren einige Teelöffel Haferflocken hinzugefügt und abkühlen lassen. Und das Ergebnis war eine wunderbar erfrischende und gleichzeitig leicht peelende Maske!

Als nächstes probieren wir ein Massageöl und Bodylotion aus. Bilder folgen;-)
Interessant, wir haben auch so ne Monsterpflanze ;o))
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